Startseite » Varroaresistenz 2033: Herzliche Gratulation nach Weng im Innkreis

Varroaresistenz 2033: Herzliche Gratulation nach Weng im Innkreis

Varroaresistenz 2033 – Gratulation nach Weng

Rückblick · Zucht & Bienengesundheit

Varroaresistenz 2033: Herzliche Gratulation nach Weng im Innkreis

Drei Tage lang war Weng im Innkreis Treffpunkt für Imker:innen, Züchter:innen und Fachleute aus Österreich und mehreren europäischen Ländern. Die Bienenzuchtgruppe Oberösterreich · Salzburg hat die Internationale Arbeitstagung „Varroaresistenz 2033″ erstmals nach Österreich geholt – und eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die ein voller Erfolg war. Der Landesverband gratuliert.

3 Tage25. bis 27. September 2026
6 LänderAT, DE, IT, LUX, PL, USA im Programm
1. Mal in ÖsterreichAustragungsort Weng im Innkreis

Veranstalterin: Bienenzuchtgruppe Oberösterreich · Salzburg. Austragungsort: Hargassner, Weng im Innkreis.

Forschung, Zucht und Praxis an einem Ort

Von 25. bis 27. September 2026 trafen sich bei der Firma Hargassner in Weng im Innkreis Fachleute aus Forschung, Zucht und Praxis zur Internationalen Arbeitstagung „Varroaresistenz 2033″. Im Mittelpunkt stand eine Frage, die jeden Bienenstand betrifft: Wie lassen sich Bienenvölker züchten, die mit der Varroamilbe ohne jährliche Behandlung zurechtkommen?

Das Programm verband Arbeitsgruppen zu Basiszucht, Resistenzzucht und Biotechnik, eine ganztägige Werkstatt zu Königinnenzucht und Drohnenaufzucht, Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion. Auf dem Programm standen unter anderem Paul Jungels (Luxemburg) mit seiner Erfahrung aus 25 Jahren VSH-Zucht, Giacomo Acerbi (Italien), Jörg Hinnerks und Werner Gerdes (Deutschland), Alois Wallner und Harald Singer (Österreich) sowie James Lee, der aus den USA zugeschaltet wurde. Michael Opitz (AGES) spannte den Bogen zur Tropilaelapsmilbe.

Auch die Landespolitik war vertreten: Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betonte die Bedeutung der Bienen für Landwirtschaft und Umwelt.

„Mehr resistente Drohnen in die Luft“

So lautete das Leitmotto der Tagung – und es beschreibt, worum es der Bienenzuchtgruppe geht. Ein Schwerpunkt ist der Aufbau einer Anpaarungszone für VSH-Bienen in Weng. Über gezielt aufgestellte Drohnenvölker sollen resistente Eigenschaften in die Breite getragen werden – also nicht nur in einzelnen Zuchtbetrieben, sondern in der Bienenpopulation der Region.

Das Ziel in einem Satz

„Wenn Bienen varroaresistent werden, können wir wieder Imkern wie vor 50 Jahren.“
Franz Weber, Obmann der Bienenzuchtgruppe Oberösterreich · Salzburg

Unsere Gratulation

Eine internationale Tagung dieser Größenordnung zu organisieren, ist für einen ehrenamtlich getragenen Verein eine enorme Leistung. Referent:innen aus sechs Ländern, drei Programmtage, Werkstatt, Rahmenprogramm für Begleitpersonen und Zimmerkontingente in der Umgebung – dahinter stehen Monate an Vorbereitung und viele helfende Hände.

Der OÖ Landesverband für Bienenzucht gratuliert Obmann Franz Weber und dem gesamten Team der Bienenzuchtgruppe Oberösterreich · Salzburg herzlich zu dieser gelungenen Veranstaltung. Ein Dank geht auch an die Firma Hargassner als Gastgeberin sowie an alle Referentinnen und Referenten, die ihr Wissen nach Oberösterreich gebracht haben.

Dass „Varroaresistenz 2033″ zum ersten Mal in Österreich stattfand – und gerade im Innviertel –, ist auch ein Signal: Die Resistenzzucht hat in Oberösterreich engagierte Menschen, die dieses Thema mit Ausdauer vorantreiben. Davon profitieren auf lange Sicht alle Imkerinnen und Imker im Land.

Herbert Vitzthum Präsident, OÖ Landesverband für Bienenzucht

Mehr zur Bienenzuchtgruppe

Informationen und Kontakt

Wer sich für die Resistenzzucht und die geplante Anpaarungszone in Weng interessiert, findet Informationen direkt bei der Bienenzuchtgruppe Oberösterreich · Salzburg.

Zur Bienenzuchtgruppe
Scroll to Top